Beratung & Therapie

Beratung & Therapie

Erfreulicherweise verläuft das Zusammenleben von Mensch & Katze meist harmonisch – oft ein ganzes Katzenleben lang. Tauchen jedoch Probleme auf, können diese die Beziehung trüben und sogar erhebliche materielle Schäden nach sich ziehen. Typische Beispiele sind:

  • Unsauberkeit, Harnmarkieren
  • Beschädigen Ihrer Einrichtung (Kratzen, Knabbern, Buddeln)
  • Aggression gegen Menschen, Artgenossen oder andere Haustiere
  • Nächtliche Randale
  • Exzessives Vokalisieren (häufiges Miauen, Schreien)
  • Fressen von Wolle, Plastik oder anderen ungeeigneten Materialien
  • Aufmerksamkeitsforderndes Verhalten

Diese Aufzählung ist nicht abschließend, doch wo und in welcher Form auch immer Unstimmigkeiten im Miteinander von Mensch & Katze auftreten, setzt meine Arbeit an. Ich arbeite auf der Basis fundierter Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung. In vielen Fällen lässt sich die Therapie durch Pheromone, Nahrungsergänzungspräparate oder Bachblüten wirksam unterstützen.

Wichtig: Krankheiten und Schmerzen beeinträchtigen oder verhindern einen Therapieerfolg. Eine Katze, die sich schlecht fühlt oder sogar Schmerzen hat, kann nicht gut lernen, geschweige denn sich für Neues öffnen. Das ist bei Tieren nicht anders als bei Menschen.

Möglicherweise bitte ich Sie daher, Ihre Katze tierärztlich untersuchen zu lassen und das Ergebnis mit mir zu besprechen, bevor wir einen Beratungstermin vereinbaren.

Beratungsablauf

Um Ihr Problem möglichst präzise beschreiben zu können, erhalten Sie vor der eigentlichen Beratung einen umfassenden Fragebogen, damit ich mir vor unserem Termin ein Bild der Situation machen konnte. Auch Videoclips und Fotos Ihrer Katze/n sowie ein Grundriss ihres Lebensraums (Wohnfläche) sind hilfreich, bei Online-Beratung auch Video-Rundgänge durch den Wohnraum.

Beratung per Telefon/Skype/Zoom

Das Erstgespräch dauert etwa 90 Minuten, bei Bedarf auch bis zu 120 Minuten. Sie haben die Möglichkeit, sich Notizen zu machen und Fragen zu stellen, die sich erst im Laufe des Gesprächs ergeben. Die Therapiemaßnahmen erfahren Sie im Rahmen dieses Termins, aber auf Wunsch erstelle ich einen schriftlichen Therapieplan.

Hausbesuche

Hausbesuche sind immer dann ideal, wenn Sie aufgeschlossene Katzen haben und das Problem (auch) mit der Gruppendynamik zwischen den Tieren zu tun hat. Der erste Hausbesuch umfasst grundsätzlich 2,5 Stunden und wir besprechen die Therapiemaßnahmen zur Problemlösung (Therapieplan). Auf Wunsch kann ich auch eine schriftliche Fassung des Therapieplans erstellen. Das ist vor allem dann zu empfehlen, wenn die Maßnahmen sehr kleinschrittig umgesetzt werden, wie z.B. bei einer Vergesellschaftung von Katzen.

Naturgemäß ist der Übergang von der Beratung zur Therapie fließend. Falls sehr umfangreiche Maßnahmen erforderlich sind, kann es hilfreich sein, einen schriftlichen Therapieplan von mir anzufordern.

Zu guter Letzt …

Ohne Ihre Mitarbeit geht es nicht. Sie sind die eigentliche Therapeutin/der Therapeut Ihrer Katze – ich liefere Ihnen dafür das Know-how, also das Handwerkszeug. Lernen ist ein Prozess und erfordert Geduld.

Ich arbeite ausschließlich mit tierfreundlichen Methoden, die eine artgerechte Beschäftigung und nachhaltiges Umlernen bewirken, beispielsweise im Rahmen des Clickertrainings. „Erziehungsmittel“ wie Strafen, Einschüchterung oder Reizüberflutung lehne ich strikt ab. Dazu gehört auch das im Web oft empfohlene Besprühen mit Wasser!

Haben Sie noch Fragen zur Beratung & Therapie?
Kontaktieren Sie mich!